Test: Joomla

Joomla gibt es noch nicht sehr(schon > 1 Jahr), aber es ist sehr ausgereift, das liegt daran, dass es ein Fork von Mambo ist, da die Sponsor-Firma sich mit vielen Entwicklern verstritten hat, als sie die Mambo Foundation ohne eine Absprache mit ihnen gründeten. Joomla und Mambo sind noch nicht sehr verschieden, so dass man meistens Themes/Plugins usw. in beiden benutzen kann.

Installation

Den ersten großen Nachteil von Joomla sieht man direkt beim “pre-installation check”: Joomla hat enorm viele, teils schwer einstellbare Vorraussetzungen, die man teilweise nur auf dem eigenen Webserver erfüllen kann.

Joomla Screenie 1
Zum beheben musste man dieses Mal mehr Befehle als bei MODx eingeben:

touch configuration.php

chmod a+rw configuration.php

vi globals.php

define( ‘RG_EMULATION’, 1 );
zu
define( ‘RG_EMULATION’, 0 );

chmod a+w administrator/backups/ administrator/components/ administrator/modules/ administrator/templates/ cache/ components/ images/ images/banners/ images/stories/ language/ mambots/ mambots/content/ mambots/editors/ mambots/editors-xtd/ mambots/search/ mambots/system/ media/ modules/ templates/

Die Installation der Datenbankverbindung geht hier gewohnt einfach, jedoch ist es besser eine seperate Datenbank für Joomla anzulegen.

Joomla Screenie 2
Nach dem Festlegen des Seitennames und des Administrator-Accounts muss man noch das Verzeichnis installation/ löschen und dann ist Joomla fertig installiert.

Rechte

Nach der Installtion geht es jetzt an den meistens schwersten Schritt, einen Benutzer erstellen, der nur auf bestimmte Bereiche Zugriff hat. Glücklicherweise gibt es direkt auf der Administrationsstartseite einen Link zum Usermanager.

Joomla Screenie 3
Leider habe ich keine Option gefunden, den Zugriff auf bestimmte Seiten zu beschränken, jedoch fand ich es sehr gut, dass man als Editor keinen Zugriff aufs Backend hat, sondern nur im Frontend bearbeiten darf.

Beitrag schreiben

Das Bearbeiten eines Beitrag ist in Joomla teils total simpel, aber an einer Stelle sehr verwirrend. Grundlegend kann man eine Stelle bearbeiten, in den man auf ein Icon mit Stift und Papier klickt.

Joomla Screenie 4
Jedoch erhält man dann 2 Editoren, der erste für die Einleitung, der zweite ist für den Rest des Textes gedacht, was für Experten teils sehr verwirrend ist.

Joomla Screenie 5
Permalinks

Sind im Admin-Bereich unter Site->GlobalConfiguration->Seo einzuschalten, danach muss folgendes Kommando ausgeführt werden, dann hat man schöne Links:

mv htaccess.txt .htaccess

deutsche Überstetzung

Gibt’s auf jeden Fall, jedoch nicht so einfach zu finden, ich selber hab sie nicht gefunden, großer Minuspunkt.

Import von existierenden Seiten

nicht gefunden….

API/Plugins

Es gibt Mambots, Module und Components, also mehr als ein Erweiterungssysten, eine klare API wäre schöner gewesen.

Versionsverwaltung

Gibt’s hier leider auch nicht!

Fazit

Joomla lädt die Seiten schneller, hat eine strikte Trennung zwischen Administration und Bearbeitung, jedoch ist es noch schwieriger als Admin zu überblicken, da man mit viel Kunstbegriffen wie z.B. Mambots überschwemmt wird.

Der “nur-Word-Lehrer” findet sich hier bestimmt besser zu Recht, wird vielleicht Probleme bei den 2 getrennten Editoren haben.

Durch den fehlenden Import und die komplizierte Admin-Oberfläche ist Joomla leider für die Admins schwer zu warten, wofür in einer Schule eigentlich keine Zeit ist.

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2 Responses to “Test: Joomla”


  1. 1 Michael

    Ihr wart nicht die einzigen, die die zwei Editorfenster bei Joomla kritisiert haben.
    In der Version 1.5 (z.Z. noch BETA) gibt’s die nicht mehr.
    Und aufgeräumter ist das Backend auch!

    Ansehen lohnt sich!
    Wie wärs mit einem Test von Joomla 1.5 Beta?

  2. 2 xhochy

    Leider hatte ich lange Zeit nicht die Möglichkeit mich um diesen Test zu kümmern, jedoch interessiere ich mich sebst für das neue Joomla 1.5, so dass ich heute probiere den Test durchzuführen.

  1. 1 Test: Joomla! 1.5 Beta at XhochY + CountCain + …

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